E-Commerce Agenturen im Vergleich
E-Commerce Agenturen neutral vergleichen - 68 geprüfte Anbieter mit echten Bewertungen. Die Rangfolge richtet sich nach unserem neutralen Score; Top-Partner sind separat gekennzeichnet.
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E-Commerce Agenturen: das Wichtigste im Überblick
Ein B2B-Shop ist kein Consumer-Shop mit Login davor: Deine Kunden bestellen mit Kundennummer, Staffelpreisen, Freigabe-Workflows und Kreditlimit - und dein ERP ist das führende System, nicht die Shop-Plattform. Genau daran scheitern Agenturen, die nur D2C-Referenzen mitbringen. Hier findest du E-Commerce-Agenturen, die B2B-Commerce wirklich beherrschen: Plattformwahl zwischen Shopify, Shopware und commercetools, Migration von Altsystemen, Anbindung an SAP oder Microsoft Dynamics und Conversion-Optimierung für Nachbesteller statt Erstkäufer. Ob Maschinenbauer mit 40.000 Ersatzteilen, Großhändler mit kundenindividuellen Nettopreisen oder Hersteller, der den Vertrieb per Self-Service-Portal entlasten will - der Vergleich zeigt dir, wer solche Projekte schon gebaut hat. Die Rangfolge basiert auf einem neutralen Score: Bezahlung beeinflusst sie nie.
Was B2B-Commerce technisch anders macht als einen Consumer-Shop
Im B2B bestellt kein einzelner Käufer, sondern ein Buying Center: Der Einkäufer legt in den Warenkorb, der Vorgesetzte gibt ab einer Budgetgrenze frei, die Buchhaltung braucht Rechnungskauf mit Kreditlimit. Eine gute Agentur plant deshalb von Anfang an Rollen- und Freigabe-Workflows, Kundengruppen mit individuellen Netto-Preislisten und Staffelrabatte - Dinge, die in einem Standard-D2C-Setup schlicht nicht existieren. Dazu kommen B2B-Spezialitäten wie Schnellbestellung per Artikelnummer oder CSV-Upload, Bestelllisten für wiederkehrende Aufträge und Angebotsanfragen (RFQ) direkt aus dem Warenkorb. Wer Konzerne oder die öffentliche Hand beliefert, braucht außerdem Punchout-Anbindungen (OCI, cXML) an deren Beschaffungssysteme wie SAP Ariba - ein Feature, das viele Agenturen noch nie umgesetzt haben. Frag im Pitch gezielt danach: Wer bei Punchout oder Kreditlimit-Logik ausweicht, hat B2B nur auf der Referenzfolie. Auch die Conversion-Logik ist anders: Optimiert wird nicht der Erstkauf-Funnel, sondern die Wiederbestellrate und die Self-Service-Quote, also der Anteil der Aufträge, die ohne Anruf beim Vertrieb durchlaufen.
Plattformwahl und ERP-Anbindung: Das ERP führt, der Shop folgt
Für B2B-Projekte haben sich drei Plattformen etabliert: Shopify mit seinen B2B-Funktionen für schlanke Setups und schnelle Time-to-Market, Shopware mit seinen B2B-Komponenten als Standard im deutschen Mittelstand und commercetools für Konzerne mit vielen Vertriebskanälen und Entwicklerteams im Haus. Eine seriöse Agentur ist systemoffen und leitet die Wahl aus deinen Anforderungen ab - wer vor der Analyse schon die Plattform nennt, verkauft sein Partnerprogramm, nicht deine Lösung. Der eigentliche Projektkern ist im B2B fast immer die ERP-Anbindung: Preise, Bestände, Kundenstammdaten und Auftragsstatus kommen aus SAP, Microsoft Dynamics oder proAlpha, und der Shop muss sie korrekt spiegeln. Kläre früh, ob Preise in Echtzeit aus dem ERP gezogen werden (nötig bei kundenindividueller Kalkulation) oder per Batch synchronisiert werden - das entscheidet über Architektur, Middleware und einen fünfstelligen Kostenblock. Bei einer Migration vom Altsystem gehört ein sauberes URL-Redirect-Konzept dazu, sonst verlierst du organische Rankings, die im B2B oft jahrelang gewachsene Ersatzteil- und Produktsuchen abfangen. Gute Agenturen liefern dafür ein eigenes Migrations-Drehbuch mit Testphase im Parallelbetrieb.
Auswahl, Budget und Warnsignale bei B2B-Shop-Projekten
Als Orientierung für den deutschen Markt 2026: Ein fokussiertes B2B-Setup auf Shopify oder Shopware liegt meist bei 15.000 bis 40.000 Euro, mittlere Projekte mit ERP-Anbindung und individuellen Preislogiken bei 40.000 bis 100.000 Euro, komplexe Plattformen mit Punchout, mehreren Mandanten oder commercetools deutlich darüber. Rechne zusätzlich mit laufenden Kosten für Wartung, Lizenz und Weiterentwicklung von grob 1.500 bis 5.000 Euro pro Monat. Prüfe im Auswahlprozess drei Dinge: echte B2B-Referenzen mit nachvollziehbaren Ergebnissen (etwa Self-Service-Quote oder Umsatz je Bestandskunde), ein dokumentiertes Vorgehen mit Discovery-Phase vor dem Festpreis und die Frage, wer die ERP-Schnittstelle verantwortet - Agentur, ERP-Partner oder Middleware-Anbieter. Warnsignale sind Festpreise ohne Anforderungsworkshop, ausschließlich D2C-Cases im Portfolio und der Satz, B2B sei im Grunde B2C mit Login. Seriöse Anbieter definieren außerdem messbare Projektziele statt nur einen Launch-Termin, zum Beispiel die Angebots-zu-Auftrag-Quote oder die Entlastung des Innendiensts. Und sie sagen dir auch, wann sich ein Shop-Relaunch nicht lohnt und ein Kundenportal auf dem Bestandssystem der bessere erste Schritt ist.
Häufige Fragen zu E-Commerce Agenturen
Als Richtwert: Schlanke B2B-Setups starten meist bei 15.000 bis 40.000 Euro, Projekte mit ERP-Anbindung und kundenindividuellen Preisen liegen häufig bei 40.000 bis 100.000 Euro, komplexe Plattformen mit Punchout oder Multi-Mandanten-Logik darüber. Dazu kommen laufende Kosten für Hosting, Lizenzen und Weiterentwicklung von grob 1.500 bis 5.000 Euro pro Monat. Der größte Kostentreiber ist fast immer die Tiefe der ERP-Integration, nicht das Frontend.
Shopify eignet sich für schlanke B2B-Setups mit schneller Time-to-Market, Shopware ist mit seinen B2B-Komponenten der Standard im deutschen Mittelstand, commercetools zielt auf Konzerne mit eigenen Entwicklerteams und vielen Kanälen. Entscheidend sind deine Anforderungen an Preislogik, Freigaben und ERP-Anbindung - nicht die Plattform-Präferenz der Agentur. Misstraue Anbietern, die vor der Analyse schon ein System empfehlen.
Üblich sind zwei Wege: Echtzeit-Abfragen ans ERP für kundenindividuelle Preise und Bestände oder ein Batch-Sync in festen Intervallen, oft über eine Middleware. Kläre vor Vertragsabschluss, wer die Schnittstelle verantwortet und testet - Agentur, ERP-Partner oder ein Dritter. Unklare Zuständigkeiten an dieser Stelle sind die häufigste Ursache für Verzögerungen und Budgetüberschreitungen.
Frag nach konkreten B2B-Referenzen mit Ergebnissen wie Self-Service-Quote oder Wiederbestellrate, nicht nur nach hübschen D2C-Shops. Lass dir Umsetzungen von Freigabe-Workflows, Staffelpreisen und Punchout (OCI/cXML) zeigen. Wer bei diesen Themen ausweicht oder B2B als 'B2C mit Login' beschreibt, hat die entscheidenden Anforderungen noch nie gebaut.
Rechne bei einem fokussierten Setup mit 3 bis 5 Monaten, bei Projekten mit ERP-Anbindung und Datenmigration eher mit 6 bis 12 Monaten inklusive Testphase. Bei einer Migration vom Altsystem gehört ein Parallelbetrieb mit Pilotkunden dazu, bevor der gesamte Kundenstamm umzieht. Ein sauberes Redirect-Konzept schützt dabei deine gewachsenen Rankings für Produkt- und Ersatzteilsuchen.
Im B2B misst du vor allem die Self-Service-Quote (Anteil der Aufträge ohne Vertriebskontakt), die Wiederbestellrate, den Umsatz je Bestandskunde und die Angebots-zu-Auftrag-Quote. Auch die Entlastung des Innendiensts ist ein hartes Ergebnis, weil telefonische Bestellannahme teuer ist. Eine gute Agentur definiert diese Ziele vor dem Projekt und baut das Tracking dafür gleich mit.
Eine E-Commerce-Firma bringt Shopsystem, UX und Conversion-Wissen mit, dein IT-Dienstleister kennt dafür ERP, Artikelstammdaten und Schnittstellen. Für B2B-Shops mit kundenindividuellen Preisen, Staffeln und Freigabeprozessen entscheidet genau diese Integration über den Projekterfolg. Such deshalb einen Anbieter, der beides nachweisen kann, oder plane von Anfang an ein gemeinsames Team mit klarer Schnittstellen-Verantwortung.
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