Shopware Agenturen im Vergleich
Shopware Agenturen neutral vergleichen - 41 geprüfte Anbieter mit echten Bewertungen. Die Rangfolge richtet sich nach unserem neutralen Score; Top-Partner sind separat gekennzeichnet.
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Shopware Agenturen: das Wichtigste im Überblick
Wenn dein Shop nicht an Endkunden verkauft, sondern an Einkaufsabteilungen, ist Shopware-Kompetenz allein zu wenig: du brauchst eine Agentur, die kundenindividuelle Preislisten, Freigabe-Workflows und ERP-Anbindung als Kern des Projekts versteht, nicht als Extra. Im B2B bestellt kein einzelner Käufer im Impuls, sondern ein Buying Center mit Budgetgrenzen, Rahmenverträgen und Wiederholbestellungen - genau dafür gibt es die Shopware B2B-Suite und die B2B Components. Dazu kommt der Termindruck: Shopware 5 ist am Lebensende, wer als Maschinenbauer oder Großhändler noch auf SW5 läuft, muss die Migration auf Shopware 6 planen, bevor Sicherheitslücken und fehlende Plugin-Updates zum Risiko werden. Auf dieser Seite vergleichst du Shopware-Agenturen mit B2B-Fokus nach nachprüfbaren Kriterien: Partner-Status, ERP-Referenzen, Migrationserfahrung. Die Rangfolge entsteht über einen neutralen Score - Bezahlung beeinflusst sie nie.
B2B-Commerce auf Shopware ist ein anderes Projekt als ein Endkunden-Shop
Ein B2C-Shop optimiert den Warenkorb, ein B2B-Shop digitalisiert deinen Vertriebsinnendienst. Konkret heißt das: kundenindividuelle Preise und Rabattstaffeln je Rahmenvertrag, Rechte- und Rollenkonzepte für Einkäufer mit Budgetlimits und Freigabestufen, Schnellbestellung per Artikelnummer-Liste und Angebotsanfragen direkt im Shop. Shopware deckt das über die B2B-Suite beziehungsweise die schlankeren B2B Components ab - welche Variante zu dir passt, hängt davon ab, ob du echte Freigabe-Workflows brauchst oder nur Kundenpreise und Mehrfachbesteller. Für Industriekunden mit eigenem Einkaufssystem kommt Punchout-Anbindung (OCI/cXML) dazu, damit deine Produkte direkt im SAP- oder Ariba-Katalog des Kunden auftauchen. Eine gute B2B-Agentur fragt im Erstgespräch nach deinen Bestellwegen (Fax, E-Mail, Außendienst) und rechnet vor, welcher Anteil davon in Selbstbedienung wandern kann. Wer dir stattdessen zuerst Design-Mockups zeigt, denkt B2C.
ERP-Anbindung: hier entscheiden sich B2B-Shopware-Projekte
Im B2B ist der Shop nie die führende Datenquelle - Preise, Bestände, Kundenkonditionen und Aufträge leben im ERP. Deshalb ist die Schnittstelle zu SAP, proAlpha, Microsoft Dynamics, Sage oder weclapp der Teil des Projekts, an dem Budgets und Zeitpläne am häufigsten kippen. Frag Agenturen konkret: Welche ERP-Systeme haben sie schon an Shopware 6 angebunden, mit welcher Middleware, und wie lösen sie Echtzeitpreise bei zehntausenden kundenindividuellen Konditionen? Ein Warnsignal ist die Antwort "machen wir über ein Standard-Plugin" ohne Blick auf deine Konditionslogik - Rabattstaffeln aus dem ERP lassen sich selten 1:1 abbilden. Seriöse Anbieter planen für die ERP-Integration einen eigenen Workshop vor Angebotsabgabe ein und benennen, was synchron laufen muss (Bestände, Preise) und was asynchron reicht (Auftragsübergabe nachts). Als Orientierung: die Anbindung macht bei komplexen ERP-Landschaften schnell ein Drittel des Projektbudgets aus. Wer hier spart, bezahlt es später im manuellen Abtippen von Aufträgen.
Auswahlkriterien und Budgets: Partner-Status, Migration, laufende Betreuung
Der offizielle Shopware-Partner-Status (Bronze bis Gold) zeigt zertifizierte Entwickler und Projektvolumen - er ist ein brauchbarer Erstfilter, ersetzt aber keine B2B-Referenzen aus deiner Branche. Lass dir zwei bis drei Livesysteme zeigen, idealerweise mit vergleichbarer Konstellation: Großhandel mit 50.000 Artikeln, Hersteller mit Händlerportal, SaaS-nahe Abrechnungsmodelle. Beim Budget gilt als Orientierung: ein solider B2B-Shop auf Shopware 6 startet meist bei 15.000 bis 25.000 Euro, mit B2B-Suite, ERP-Anbindung und individuellen Workflows liegen Projekte häufig bei 50.000 Euro und mehr. Eine SW5-zu-SW6-Migration ist dabei kein Update, sondern ein Neubau mit Datenübernahme - Plugins und Themes müssen neu, nur Stammdaten und Bestellhistorie wandern mit. Kalkuliere außerdem die Zeit nach dem Livegang: laufende Betreuung mit Updates, Security-Patches und Weiterentwicklung liegt meist bei 1.000 bis 3.000 Euro monatlich. Misstrauisch solltest du werden, wenn eine Agentur Migration und B2B-Funktionen pauschal unter 10.000 Euro anbietet oder keine Aussage zur Übergabe von Code und Dokumentation macht.
Häufige Fragen zu Shopware Agenturen
Als Orientierung: einfache Projekte ohne tiefe ERP-Integration starten meist bei 15.000 bis 25.000 Euro. Mit B2B-Suite, kundenindividuellen Preisen und Anbindung an SAP, proAlpha oder Dynamics liegen Projekte häufig bei 50.000 Euro und mehr. Dazu kommt laufende Betreuung von meist 1.000 bis 3.000 Euro pro Monat für Updates und Weiterentwicklung.
Dringend: Shopware 5 ist am Lebensende, es gibt keine Weiterentwicklung mehr und Sicherheitslücken bleiben offen. Für B2B-Shops mit Kundenkonten, Konditionen und ERP-Anbindung ist das ein echtes Betriebsrisiko. Plane die Migration als Neubau-Projekt mit Datenübernahme ein, nicht als Update - realistisch sind drei bis sechs Monate Projektlaufzeit.
Die B2B Components decken die Basics ab: Kundenpreise, mehrere Besteller pro Firmenkonto, Schnellbestellung. Die volle B2B-Suite lohnt sich, wenn du Freigabe-Workflows, Budgetlimits je Einkäufer, Angebotsprozesse oder Kostenstellen brauchst. Eine gute Agentur leitet die Entscheidung aus deinen realen Bestellprozessen ab, nicht aus der Feature-Liste.
Frag nach konkreten Livesystemen mit deinem ERP oder einem vergleichbaren System und danach, wie Echtzeitpreise bei kundenindividuellen Konditionen gelöst wurden. Seriöse Anbieter machen vor dem Festpreisangebot einen bezahlten Integrations-Workshop und benennen Middleware und Synchronisierungslogik. Pauschale Antworten wie "geht per Standard-Plugin" ohne Blick auf deine Konditionsstruktur sind ein Warnsignal.
Der Status bündelt zertifizierte Entwickler, Projektvolumen und Nähe zum Hersteller - als Erstfilter ist er nützlich, gerade bei Migrations- und Update-Themen. Er sagt aber nichts darüber, ob die Agentur B2B-Prozesse wie Freigabestufen, Punchout oder Händlerportale versteht. Kombiniere den Status deshalb immer mit B2B-Referenzen aus Industrie, Großhandel oder herstellendem Mittelstand.
Ja, Shopware 6 lässt sich über OCI- und cXML-Punchout an Beschaffungssysteme wie SAP Ariba anbinden - deine Produkte erscheinen dann direkt im Einkaufskatalog des Kunden. Das ist für Konzernkunden oft Voraussetzung, um überhaupt gelistet zu werden. Kläre früh, ob die Agentur Punchout-Projekte schon umgesetzt hat, denn das Thema wird in Standardangeboten gern vergessen.
An abgeschlossenen Projekten mit der B2B-Komponente: Firmenkonten, Rollen und Freigaben, kundenindividuelle Preislisten und Angebotsprozesse. Wer bisher nur klassische Consumer-Shops gebaut hat, unterschätzt regelmäßig den Aufwand für ERP-Anbindung und Stammdaten. Frag außerdem nach Erfahrung mit Migrationen von Shopware 5, denn dort liegt bei vielen Mittelständlern gerade der eigentliche Projektkern.
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