Shopify Agenturen im Vergleich
Shopify Agenturen neutral vergleichen - 38 geprüfte Anbieter mit echten Bewertungen. Die Rangfolge richtet sich nach unserem neutralen Score; Top-Partner sind separat gekennzeichnet.
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Shopify Agenturen: das Wichtigste im Überblick
Shopify galt lange als reine D2C-Plattform - mit Shopify Plus und den nativen B2B-Features ist das vorbei, und genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Wenn du als Hersteller, Großhändler oder IT-Distributor verkaufst, brauchst du keine Agentur, die schöne Fashion-Shops baut, sondern eine, die Firmenprofile, kundenindividuelle Preislisten, Netto-Zahlungsziele und ERP-Anbindung im Griff hat. Der Unterschied zeigt sich nicht im Theme, sondern im Datenmodell: Rahmenverträge, Staffelpreise und Freigabe-Workflows im Buying Center müssen sauber abgebildet sein. Hier vergleichst du Shopify-Agenturen, die B2B-Commerce nachweislich können - mit Fokus auf Integrationstiefe statt Storefront-Kosmetik. Die Rangfolge basiert auf einem neutralen Score: Bezahlung beeinflusst sie nie.
Shopify im B2B: Plus-Features statt D2C-Standard
Der Kern-Unterschied zum Consumer-Shop: Im B2B kauft nicht eine Person spontan, sondern ein Unternehmen mit Konditionen, Freigaben und Wiederbestell-Routinen. Shopify bildet das inzwischen nativ ab - allerdings großteils nur in Shopify Plus: Firmenprofile mit mehreren Einkäufern, kundenindividuelle Preislisten und Staffelpreise, Zahlungsziele wie 30 oder 60 Tage netto, Mengenregeln und Entwurfsbestellungen für Angebotsprozesse. Für einen Maschinenbau-Zulieferer heißt das konkret: Der Shop kennt die verhandelten Nettopreise jedes Kunden, statt allen denselben Warenkorb zu zeigen. Eine B2B-taugliche Agentur weiß genau, was davon nativ geht und wo Apps oder Individualentwicklung nötig werden - etwa bei RFQ-Prozessen, mehrstufigen Freigabe-Workflows über das Buying Center oder Katalogen, die erst nach Login sichtbar sind. Frag im Erstgespräch gezielt danach: Wer bei Preislisten und Zahlungszielen ins Schwimmen kommt, hat B2B noch nie gebaut. Ein klares Warnsignal sind Referenzlisten, die ausschließlich aus D2C-Marken bestehen.
ERP-Anbindung: das eigentliche Projekt hinter dem Shop
Ein B2B-Shopify-Projekt ist zur Hälfte ein Integrationsprojekt - das Theme ist der kleinste Teil. Artikelstämme, kundenindividuelle Konditionen, Echtzeit-Bestände und die Auftragsübergabe müssen zwischen Shopify und deinem ERP laufen, egal ob SAP Business One, Microsoft Dynamics, weclapp oder Xentral. Bei großen Sortimenten ab etwa 10.000 Varianten kommt oft noch ein PIM dazu, sonst wird die Datenpflege zum Dauerproblem. Prüf deshalb nicht nur, ob die Agentur Schnittstellen anbietet, sondern ob sie dein konkretes ERP schon angebunden hat - und ob sie Middleware-Erfahrung mitbringt oder alles hart verdrahtet. Genauso wichtig: Wer überwacht nach dem Go-live Fehlerfälle, wenn nachts ein Bestellimport hängt? Seriöse Anbieter starten mit einer Discovery-Phase, in der Datenmodell und Schnittstellen vor dem ersten Design-Entwurf geklärt werden. Wer sofort mit Moodboards anfängt, unterschätzt dein Projekt.
Kosten, Ablauf und die richtigen B2B-KPIs
Als Orientierung für den deutschen Markt 2026: Ein Setup liegt meist zwischen 5.000 und 50.000 Euro - ein schlanker Katalog-Shop mit angepasstem Standard-Theme am unteren Ende, ein Plus-Projekt mit ERP-Integration und Migration eher bei 30.000 Euro aufwärts. Dazu kommen die Shopify-Lizenz (Plus als Orientierung ab rund 2.300 US-Dollar pro Monat) und laufende Betreuung, meist 500 bis 2.500 Euro monatlich je nach Umfang. Miss den Erfolg an B2B-Kennzahlen, nicht an D2C-Metriken: durchschnittlicher Auftragswert, Wiederbestellrate, Zeit von Angebot bis Auftrag und der Self-Service-Anteil - also wie viele Bestellungen ohne Vertriebskontakt durchlaufen. Gerade der letzte Wert rechnet sich schnell, wenn dein Innendienst heute jede Nachbestellung manuell erfasst. Zeitlich solltest du bei reinen Shop-Projekten mit 6 bis 10 Wochen rechnen, mit ERP-Anbindung eher mit 3 bis 6 Monaten. Lass dir Festpreise für klar definierte Phasen geben statt eines pauschalen Gesamtangebots ohne Leistungsbeschreibung.
Häufige Fragen zu Shopify Agenturen
Nicht zwingend, aber oft ja. Die nativen B2B-Features wie Firmenprofile, kundenindividuelle Preislisten und Zahlungsziele stecken in Shopify Plus. Kleinere Setups lassen sich auf Standard-Plänen mit Apps abbilden - sobald aber mehrere Einkäufer je Kunde, verhandelte Konditionen oder Freigabe-Workflows dazukommen, ist Plus meist die sauberere und langfristig günstigere Lösung.
Ja, das ist bei B2B-Projekten der Normalfall - über fertige Connectoren oder Middleware laufen Artikelstämme, Bestände, Kundenkonditionen und Aufträge zwischen ERP und Shop. Entscheidend ist, dass die Agentur dein konkretes System (etwa SAP Business One, Dynamics, weclapp oder Xentral) schon angebunden hat. Lass dir Referenzprojekte mit genau dieser Kombination zeigen, nicht nur eine allgemeine Schnittstellen-Folie.
Als Richtwert: Setups liegen meist zwischen 5.000 und 50.000 Euro, je nach Integrationstiefe und Migration. Laufende Betreuung kostet meist 500 bis 2.500 Euro pro Monat, dazu kommt die Shopify-Lizenz selbst. Vorsicht bei auffällig günstigen Pauschalangeboten - dort fehlt fast immer die ERP-Anbindung im Leistungsumfang.
Über die B2B-Funktionen in Shopify Plus: Jedes Firmenprofil bekommt eigene Preislisten mit verhandelten Netto- und Staffelpreisen, sichtbar erst nach Login. Zahlungsziele wie 30 oder 60 Tage netto lassen sich je Kunde hinterlegen, sodass Stammkunden per Rechnung bestellen statt per Kreditkarte. Deine Agentur sollte diese Logik direkt aus den ERP-Konditionen speisen, damit niemand Preise doppelt pflegt.
Das hängt vom Individualisierungsgrad deines Alt-Shops ab: Stark angepasste Systeme mit tiefen Prozess-Sonderlocken sind teurer zu migrieren als gedacht. Rechnet es sich, achte auf saubere 301-Weiterleitungen aller alten URLs, die Übernahme von Kundenkonten samt Konditionen und idealerweise der Bestellhistorie. Eine gute Agentur macht vorab ein Migrations-Audit statt sofort ein Angebot zu schreiben.
Ein Shop ohne tiefe Integrationen ist meist in 6 bis 10 Wochen live. Mit ERP-Anbindung, Datenmigration und kundenindividuellen Preisstrukturen solltest du eher 3 bis 6 Monate einplanen. Seriöse Agenturen starten mit einer Discovery-Phase für Datenmodell und Schnittstellen - die verlängert das Projekt auf dem Papier, verhindert aber die teuren Überraschungen nach dem Go-live.
An echten B2B-Referenzen auf Shopify: kundenindividuelle Preislisten, Firmenkonten mit mehreren Bestellern, Zahlung auf Rechnung und eine saubere ERP-Anbindung. Frag konkret nach der Schnittstelle zu deinem Warenwirtschaftssystem und danach, welche Anforderungen der Anbieter mit Bordmitteln löst und wofür er Apps oder Custom-Code braucht. Ein Unternehmen, das jedes Detail per App abbildet, produziert Folgekosten, die im Angebot noch nicht stehen.
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